Spielberichte Damen I - Saison 2021/22

Landesliga Nord

HSG Meißenheim/Nonnenweier - SG Scutro 33:25 (13:11)

Klaus Ziegler war am Samstag ein glücklicher Mensch. Nach dem 33:25 (13:11)-Heimsieg seiner HSG Meißenheim/Nonnenweier im Riedderby gegen die SG Scutro erschienen die Punkte doppelt wertvoll. „Für die Mannschaft und ihre Entwicklung war das ein ganz wichtiger Sieg, tabellarisch ein Vier-Punkte-Spiel“, sagte er mit Blick auf die Abstiegsrunde.

Die HSG benötigte Anlauf, drehte einen 5:7-Rückstand (13.) über 9:7 (20.) in einen 12:8 (23.)-Vorsprung. Scutro blieb am Gegner, kam bis zur Pause wieder auf zwei Treffer heran. „Offensiv war das weitgehend in Ordnung, unser Problem war die Abwehr“, monierte Gästecoach Maik Keller. Die HSG versuchte, Akzente über die Außen zu setzen, defensiv wurde Lea Schwendemann über weite Strecken in kurze Deckung genommen. Nach dem Wechsel gönnten sich die Gastgeberinnen „unsere übliche verlängerte Kaffeepause“ (Ziegler), die jedoch diesmal nicht ganz so lange andauerte. Zwar konnte Scutro noch zum 14:13 (33.) aufschließen, danach übernahm aber nur noch eine Mannschaft die Initiative. „Dennoch ist der Gegner stets gefährlich geblieben“, fand Ziegler. Gegenüber Keller sah einige Ballverluste in der wichtigen Phase, „danach war das gerade defensiv ein Totalausfall“. Der Abstand wuchs über 21:15 (41.) und 25:18 (48.) bis auf 28:22 (53.), weil die SG die gegnerischen Außen nicht in den Griff bekam. Allein Lisa Luick erzielte sieben Treffer, „sie hat einen Sahnetag erwischt. Und wenn unsere Außen vom Gegner derart ernst genommen werden müssen, eröffnet das dem Rückraum gleich ganz andere Möglichkeiten“, stellte der HSG-Trainer zufrieden fest.

Keller sah dagegen große defensive Probleme: „Wir haben praktisch alle direkten Duelle verloren. Die HSG hat recht einfachen, aber strukturierten Handball gespielt, wir haben die Außen nicht verteidigt, in Hälfte zwei lange fast gar keinen Widerstand mehr geleistet. Das ist sehr enttäuschend.“

 

Meißenheim/N. – Scutro 33:25 (13:11) Meißenheim: Frenk, Schröder; E. Kern 1, Bader 1, Kopf 6/4, L. Luick 7, Fischer, K. Greiner 2/1, Jäger, S. Luick, H. Kern 9, A. Kern 2, Klammer 3, Bertrand 2. Scutro: Reichenbach, Decker; Priebe, Himmelsbach, L. Greiner 4/1, Tscherter 6/2, S. Gieringer, Herrmann 3, Kim Schrempp 1, Kira Schrempp 4, Schwendemann 6. J. Gieringer 1

SG Scutro – TuS Altenheim 21:29 (13:16)

Viele Fehler bei Scutro-Frauen. 21:29 gegen TuS Altenheim. Eine Halbzeit lang konnte die gastgebende SG Scutro das Derby der Handball- Landesliga der Frauen gegen den TuS Altenheim ausgeglichen gestalten. Am Ende stand dann aber eine deutliche 21:29 (13:16)-Niederlage. „Die Mannschaft hat diszipliniert gespielt, strukturierte Abläufe gezeigt“, so Trainer Maik Keller. Zwar lagen die Altenheimerinnen meist vorne, „aber es war ein Abstand, den man immer noch aufholen konnte“, so Keller.

Über 3:6 (10.) war das Geschehen im weiteren Verlauf bis zum 12:12 (24.) ausgeglichen. Schwächen erlaubte sich die SG in den letzten Minuten der ersten Hälfte, ging folgerichtig mit einem Rückstand in die Pause. Scutro leistete sich eine Vielzahl technischer Fehler, ließ im Angriff gegen eine zunehmend besser und aggressiver ins Spiel gelangende TuS-Abwehr die Konsequenz vermissen. Dagegen fand Altenheim immer mehr Lücken, deckte wiederholt Fehler und Lücken beim Gegner auf und zog entschlossen davon.

Über 15:22 (42.) entwickelte sich eine einseitige Begegnung, in der die Gastgeberinnen den Faden komplett verloren. „Altenheim hatte den größeren Willen, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Unsere Abwehr war in Hälfte zwei nicht mehr so gut in der Ordnung, hat zu viele Lücken gelassen“, hatte Keller beobachtet. Die SG-Niederlage fiel am Ende noch ziemlich hoch aus, Maik Keller mahnte von seiner Mannschaft an, „dass wir uns insgesamt weniger leichte Gegentore einfangen müssen“.

 

 

SG Scutro: Reichenbach, Decker; Heitzmann, Himmelsbach 1, Martin 1, M. Bläsi, Greiner 1, Kira Schrempp, Tscherter 2/1, Herrmann 6/1, Kim Schrempp 2, A. Bläsi 4, Schwendemann 4, Gieringer.

 

Tus Altenheim: Teufel; Nautascher 3, Hörnig 2, Heini, Sax 3/3, Valha, Luick 7/1, Frenk 5, Förster 6, Timm, Szill 3, Holtmann

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